Gegen den Strom – Abgetaucht in Venezuela

Dokumentarfilm
ww
2019
Deutsch, Spanisch

Thomas Walter wird seit 25 Jahren als „linksradikaler Terrorist“ und „Mitglied einer terroristischen Vereinigung“ per Haftbefehl gesucht. Im Frühjahr 2017 taucht er völlig unerwartet aus der Illegalität auf und beantragt in Venezuela Asyl. Seither arbeitet er mit dem Berliner Sänger und Musiker Pablo Charlemoine alias Mal Élevé an einem transatlantischen Musikprojekt. Die beiden schicken sich via Internet über Monate hinweg Songskizzen und Liedtexte, komponieren und schreiben gemeinsame Songs, um ein Sprachrohr für ihre politischen Themen zu schaffen: eine Welt ohne Grenzen, Hierarchien und Ausbeutung, ein Leben gegen Rechtsradikalismus, Diskriminierung, Rassismus und für Widerstand.

Der Regisseur des Films reist im März 2019 in die Anden von Venezuela, um von Thomas Walter seine Geschichte im Untergrund, der Flucht und Illegalität zu erfahren und sein derzeitiges Leben in der schwierigen Situation Venezuelas festzuhalten.

Während der Dreharbeiten stößt auch Pablo Charlemoine dazu, um das begonnene Album fertigzustellen, was aufgrund der venezolanischen Realität, geprägt von Stromausfällen, Lebensmittelknappheit, Versorgungsnotlage und einer aufgeheizten politischen Stimmung sehr schwierig ist – andererseits die beiden unterschiedlichen Charaktere auch solidarisch noch mehr zusammenrücken lässt.

Produzent

Ümit Uludağ,

Erik Winker

Martin Roelly

Drehbuch

Sobo Swobodnik

Montage

Manuel Stettner,

Sounddesign

Tom Weber

Mischung

Andreas Mühlschlegel

Ton

Elias Gottstein,

Sobo Swobodnik,

Almaclara Radharani,

Gabriel Rojas Parma

Musik

Thomas Walter,

Mal Élevé

Grafik

Thomas Schmidl

Produktionsleiter

Ümit Uludağ,

Florian-Malte Fimpel

 

Diese Webseite nutzt Cookies und Google Analytics. Klicke hier um mehr über unseren Datenschutz und Cookies zu lernen. Klicke hier um Google Analytics zu deaktivieren.