Die Kleinschmidts haben sich das Wiedersehen mit ihrem Sohn Ferdinand anders vorgestellt. Der Tisch ist gedeckt, der Braten schmort im Ofen, der Wein steht bereit – alles soll nach Familie, Normalität und Kontrolle schmecken. Doch als Ferdi vor der Tür steht, ist er nicht allein: neben ihm Sylvia, seine neue Freundin, die ihn nicht nur begleitet, sondern an einer Hundeleine führt. Was zunächst wie ein missratener Scherz wirkt, entpuppt sich als bitterernste Vorstellung. Der Abend eskaliert zu einem satirischen Schlagabtausch über Erwartungen, Selbstbestimmung und die Machtspiele in Familie und Liebe – eine Kammerspiel-Komödie, die zeigt, dass es manchmal eine Leine braucht, um endlich frei zu sein.



