Im privilegierten Vorort einer mexikanischen Stadt versucht Lucas, ein Junge am Übergang zur Pubertät, seinen Platz zu finden – hin- und hergerissen zwischen Freundschaft, Begehren und Gewalt. Der Film zeichnet ein Porträt der Jugend, besonders in den Momenten, wenn Zärtlichkeit und Komplizenschaft mit toxischem Verhalten, Misogynie und dunklem Humor kollidieren. Dieser Coming-of-Age-Film ist eine Reflexion über die unsichtbaren Muster, die menschliches Verhalten prägen und die in der mexikanischen Jugend – und insbesondere in den höheren gesellschaftlichen Schichten – oft unbemerkt weitergegeben werden. Der Film lädt dazu ein, nicht zu verurteilen, sondern genauer hinzusehen, wie diese Kräfte Identität und Beziehungen formen.



